Wortwolken

Semester- und sonstiger Stress, gepaart mit mangelnder Selbstdisziplin, halten mich derzeit davon ab, meinem Manuskript zuleibe zu rücken. Korrektur ist jetzt auch nicht das Spaßigste, muss ich schon sagen.

Geplagt von mal mehr, mal minder akuten Entzugserscheinungen mache ich dann solche Dinge:

wordle halunkenreise

So sieht meine „Halunkenreise“ als Wordcloud aus. Generieren kann man diese amüsanten wie nützlichen Tools auf http://www.wordle.net. Die Wortwolke zu diesem Blog ist leider nicht ganz so aussagekräftig, was vor allem der Zweisprachigkeit geschuldet ist, aber für so ein Romanmanuskript funktioniert das schon ganz gut. Hier kriegt man ganz anschaulich die am häufigsten verwendeten Worte vor den Latz geknallt, was bei der Korrektur durchaus hilfreich sein kann.

Was aus meiner Wortwolke ersichtlich wird:

  • Das mit der subjektiven Er-Erzählung ziehe ich scheinbar äußerst konsequent durch.
  • Wer die vier wichtigsten Figuren sind, ist unübersehbar.
  • Das Ganze ist sehr figurenbezogen und körperbetont – sämtliche Teile von Gesicht und Körper sind vertreten.
  • Ich leide an der „Augen“-Krankheit und ziehe die Glubscher meiner Charaktere zu schnell heran, wenn ich etwas über ihre Emotionen aussagen will. Gonna fix that.
  • „Konnte“ ist offenbar mein Lieblingsverb. Not sure what to think about that.
  • Ich schreibe immer „immer“ (meist wohl im Zusammenhang mit „mehr“ oder ähnlichem). Macht aber irgendwie Sinn.
  • Erst im Kleingedruckten wird der spezifische Charakter meiner Erzählung sichtbar (Wasser, Feuer, Zeit, Zigarette, Messer, Blut;  schien/wusste).
  • Ich wiederhole mich. Aber das ist wohl unvermeidlich.
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